Amts­haf­tung wegen Mob­bing bei Poli­zei – BGH, III ZR 277/01

Amts­haf­tung bei Mob­bing (Poli­zei) – BGH, Beschluss vom 01.08.2002, III ZR 277/01:  Amts­haf­tung des Dienst­herrn für einen Vor­ge­setz­ten, der einen Beam­ten sys­te­ma­tisch und fort­ge­setzt schi­ka­niert (Mob­bing) – BGB § 839 A, Fg; BRRG § 35 Abs. 1 Satz 2, § 36 Abs. 3; BayBG Art. 62 Abs. 1 Satz 2, Art. 64 Abs. 1 Satz 3

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 01.08.2002, III ZR 277/01

Leit­satz (amt­lich) :

Für Schä­den, die dadurch ent­ste­hen, dass ein Poli­zei­be­am­ter im Rah­men der gemein­sa­men Dienst­aus­übung durch sei­nen Vor­ge­setz­ten (Art. 4 Abs. 2 Satz 2 BayBG) sys­te­ma­tisch und fort­ge­setzt schi­ka­niert und belei­digt wird (Mob­bing), haf­tet der Dienst­herr des Schä­di­gers nach Amts­haf­tungs­grund­sät­zen.

Aus den Grün­den

… Die Rechts­sa­che hat kei­ne grund­sätz­li­che Bedeu­tung (§ 554 b ZPO a.F.). Die Revi­si­on hat im Ergeb­nis auch kei­ne Aus­sicht auf Erfolg (BVerfGE 54, 277).

I.

Der Klä­ger ver­langt von dem Beklag­ten aus über­ge­gan­ge­nem und abge­tre­te­nem Recht Zah­lung von Schmer­zens­geld und Erstat­tung von Beer­di­gungs­kos­ten.

Die Toch­ter des Klä­gers war Poli­zei­be­am­tin. Sie ver­rich­te­te vom 1. bis zum 13. Dezem­ber 1998 und vom 1. bis zum 23. Janu­ar 1999 ihren Dienst in der A‑Schicht der Poli­zei­in­spek­ti­on …. in M. , deren Dienst­grup­pen­lei­ter der Beklag­te war.

Die Toch­ter des Klä­gers befand sich Ende Janu­ar 1999 für eini­ge Tage wegen des Ver­dachts eines psy­cho-vege­ta­ti­ven Erschöp­fungs­syn­droms in sta­tio­nä­rer Behand­lung. Am 14. Febru­ar 1999 beging sie Selbst­mord. In einem Abschieds­brief hat­te sie geäu­ßert, sie habe kei­ne Lust mehr, sich von der ASchicht quä­len zu las­sen.

Der Klä­ger hat vor­ge­tra­gen, der Beklag­te habe sei­ne Toch­ter fort­lau­fend schi­ka­niert, ihre dienst­li­chen Leis­tun­gen her­ab­ge­wür­digt und sie in obs­zö­ner Wei­se stän­dig belei­digt. Der vom Beklag­ten aus­ge­üb­te Psy­cho­ter­ror sei Aus­druck sei­ner Grund­hal­tung gewe­sen, Frau­en sei­en unter­ge­ord­ne­te Per­so­nen; er habe sei­nen gera­de­zu trieb­haf­ten Zwang, Frau­en zu ernied­ri­gen und zu demü­ti­gen, aus rein per­sön­li­chen Moti­ven im Dienst aus­ge­lebt.

Land­ge­richt und Ober­lan­des­ge­richt haben die Kla­ge abge­wie­sen. Mit der Revi­si­on ver­fol­gen der Klä­ger und sein Streit­hel­fer, der Frei­staat Bay­ern, das Zah­lungs­be­geh­ren wei­ter.

II.

Die Vor­in­stan­zen haben ihre kla­ge­ab­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen damit begrün­det, daß sich die auf der Grund­la­ge des Klä­ger­vor­brin­gens in Fra­ge kom­men­den Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach §§ 839 Abs. 1, 844 Abs. 1, 847 Abs. 1 BGB, Art. 34 Satz 1 GG gegen das Land als Dienst­herrn und nicht gegen den Beklag­ten per­sön­lich rich­te­ten. Dem ist zuzu­stim­men.

1. a) § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB setzt vor­aus, daß der Amts­trä­ger in Aus­übung des ihm anver­trau­ten öffent­li­chen Amtes han­delt. Dies bestimmt sich nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Senats danach, ob die eigent­li­che Ziel­set­zung, in deren Sinn die Per­son tätig wur­de, hoheit­li­cher Tätig­keit zuzu­rech­nen ist und ob beja­hen­den­falls zwi­schen die­ser Ziel­set­zung und der schä­di­gen­den Hand­lung ein so enger äuße­rer und inne­rer Zusam­men­hang besteht, daß die Hand­lung eben­falls als noch dem Bereich hoheit­li­cher Betä­ti­gung ange­hö­rend ange­se­hen wer­den muß. Dabei ist nicht auf die Per­son des Han­deln­den, son­dern auf sei­ne Funk­ti­on, d.h. auf die Auf­ga­be, deren Wahr­neh­mung die im kon­kre­ten Fall aus­ge­üb­te Tätig­keit dient, abzu­stel­len (vgl. nur Senats­ur­tei­le BGHZ 147, 169, 171; 118, 304, 305 m.w.N.).

b) Nach § 2 Abs. 1 BRRG, Art. 2 BayBG steht der Beam­te zu sei­nem Dienst­herrn in einem öffent­lich-recht­li­chen Dienst- und Treue­ver­hält­nis, bei dem der umfas­sen­den Dienst­leis­tungs- und Treue­pflicht des Beam­ten (§ 36 BRRG, Art. 64 Abs. 1 BayBG) die eben­so umfas­sen­de Für­sor­ge- und Treue­pflicht des Dienst­herrn gegen­über­steht (§ 48 BRRG, Art. 86 BayBG). Im Ver­hält­nis zum Vor­ge­setz­ten (Art. 4 Abs. 2 Satz 2 BayBG) oblie­gen dem Beam­ten Beratungs‑, Unter­stüt­zungs- und Gehor­sam­s­pflich­ten (§ 37 BRRG, Art. 64 Abs. 2 BayBG). Umge­kehrt bestim­men die in § 35 Abs. 1 Satz 2, § 36 Satz 3 BRRG sowie in Art. 62 Abs. 1 Satz 2, Art. 64 Abs. 1 Satz 3 BayBG ent­hal­te­nen Pflich­ten in beson­de­rem Maße das Ver­hal­ten des Vor­ge­setz­ten zu sei­nen Unter­ge­be­nen. Im Umgang mit ihnen ist er zu einem kor­rek­ten, ach­tungs- und ver­trau­ens­wür­di­gen Auf­tre­ten ver­pflich­tet, wobei er sich ins­be­son­de­re eines ange­mes­se­nen Umgangs­tons zu beflei­ßi­gen hat (vgl. Claussen/Janzen, BDO, 8. Aufl., Einl. C Rn. 54 a ff; Zängl, in: Weiß/Niedermaier/Summer/Zängl, BayBG, Art. 64 [Stand: Novem­ber 2001] Anm. 14 a).

c) Ange­sichts die­ses beam­ten­recht­li­chen (öffent­lich-recht­li­chen) Nor­men­ge­fü­ges wird ein Vor­ge­setz­ter, der – wie hier – im Rah­men der gemein­sa­men Dienst­aus­übung einen Unter­ge­be­nen respekt­los behan­delt, regel­mä­ßig hoheit­lich tätig. Dies hat zur Fol­ge, daß für etwai­ge dar­aus ent­ste­hen­de Gesund­heits­schä­den des Unter­ge­be­nen nach Amts­haf­tungs­grund­sät­zen grund­sätz­lich nicht der vor­ge­setz­te Beam­te per­sön­lich, son­dern des­sen Dienst­herr haf­tet. Davon geht im recht­li­chen Ansatz auch die Revi­si­on aus.

2. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Revi­si­on recht­fer­tigt der Umstand, daß jeden­falls bezüg­lich der fort­ge­setz­ten anstö­ßi­gen Belei­di­gun­gen ein kon­kre­ter dienst­li­cher Anlaß nicht immer erkenn­bar ist, die­se Äuße­run­gen viel­mehr in nach­voll­zieh­ba­rer Wei­se nur als Aus­druck einer frau­en­feind­li­chen Grund­hal­tung des Beklag­ten zu erklä­ren sind, kei­ne ande­re Beur­tei­lung der Rechts­la­ge.

a) Nach stän­di­ger Recht­spre­chung darf bei der Fra­ge, ob ein Amts­trä­ger in Aus­übung des ihm anver­trau­ten öffent­li­chen Amtes oder nur bei Gele­gen­heit der Amts­aus­übung gehan­delt hat, der Begriff der Aus­übung nicht zu eng aus­ge­legt wer­den (so schon RGZ 104, 286, 289). Auch ein Miß­brauch des Amtes zu eigen­nüt­zi­gen, schi­ka­nö­sen oder gar straf­ba­ren Zwe­cken, eine Pflicht­wid­rig­keit aus eigen­süch­ti­gen oder rein per­sön­li­chen Grün­den schließt den für das Han­deln in Aus­übung des Amtes maß­geb­li­chen inne­ren Zusam­men­hang zwi­schen Amts­aus­übung und schä­di­gen­dem Ver­hal­ten nicht von vorn­her­ein aus (vgl. Senats­ur­teil vom 30. April 1953 – III ZR 204/52 – LM BGB § 139 [Fg] Nr. 5). Ins­be­son­de­re ist ein Tätig­wer­den in Aus­übung des über­tra­ge­nen öffent­li­chen Amtes selbst dann nicht aus­ge­schlos­sen, wenn der Beam­te gera­de das tut, was er ver­hin­dern soll­te (wenn etwa Wacht­per­so­nal, das Plün­de­run­gen ver­mei­den soll, sich selbst dar­an betei­ligt, RGZ 104, 304; wenn ein Poli­zei­be­am­ter, der die miß­bräuch­li­che Ver­wen­dung von Dienst­fahr­zeu­gen ver­hin­dern soll, selbst einen Dienst­wa­gen zu einer Schwarz­fahrt benutzt, Senats­ur­tei­le BGHZ 124, 15, 18; 1, 388, 392 ff).

b) Dar­über hin­aus ist zu beach­ten, daß nach der Recht­spre­chung des Senats der gesam­te Tätig­keits­be­reich, der sich auf die Erfül­lung einer bestimm­ten hoheit­li­chen Auf­ga­be bezieht, als Ein­heit beur­teilt wer­den muß und es nicht angeht, die ein­heit­li­che Auf­ga­be in Ein­zel­ak­te – teils hoheit­li­cher, teils bür­ger­lich­recht­li­cher Art – auf­zu­spal­ten und einer geson­der­ten Beur­tei­lung zu unter­zie­hen (Senats­ur­tei­le BGHZ 42, 176, 179 f zur Fra­ge, ob die Teil­nah­me eines Amts­trä­gers am all­ge­mei­nen Ver­kehr als Dienst- oder Pri­vat­fahrt ein­zu­ord­nen ist; BGHZ 16, 111, 112 f zur Paket­be­för­de­rung durch die damals noch öffent­lich-recht­lich orga­ni­sier­te Post).

3. Nach die­sen Maß­stä­ben steht vor­lie­gend nur die Haf­tung des Lan­des als Dienst­herr der zu Tode gekom­me­nen Poli­zei­be­am­tin in Fra­ge.

a) Die­se hat­te mit dem Beklag­ten nur im Rah­men der gemein­sa­men Dienst­aus­übung Kon­takt. Die vor­ge­tra­ge­nen Her­ab­wür­di­gun­gen ihrer dienst­li­chen Leis­tun­gen durch den Beklag­ten, die Ver­wei­ge­rung von Hil­fe­stel­lung, die – dis­kri­mi­nie­ren­de – Pra­xis, der Beam­tin, im Unter­schied zu allen ande­ren (männ­li­chen) Kol­le­gen der A‑Schicht, Dienst­an­wei­sun­gen nicht mehr münd­lich, son­dern durch Notiz­zet­tel zu ertei­len, sowie das Ansin­nen, eine fal­sche Ord­nungs­wid­rig­kei­ten- Anzei­ge auf­zu­neh­men, haben ein­deu­tig einen dienst­li­chen Bezug. Die not­wen­di­ge inne­re Bezie­hung der schä­di­gen­den Hand­lung zur Dienst­aus­übung ist inso­weit, und zwar ohne Rück­sicht auf die Absich­ten und Beweg­grün­de des Beklag­ten, frag­los gege­ben.

b) Bezüg­lich der fort­ge­setz­ten Belei­di­gun­gen hat das Beru­fungs­ge­richt im Anschluß an die bereits zitier­te Recht­spre­chung zutref­fend ange­nom­men, daß eine iso­lier­te Betrach­tungs­wei­se dahin, daß bei sol­chen Vor­fäl­len, in denen ein kon­kre­ter Bezug zu dienst­li­chen Vor­gän­gen nicht erkenn­bar ist, der Vor­ge­setz­te nach all­ge­mei­nem Delikts­recht per­sön­lich haf­ten soll, nicht mög­lich ist. Aus den von der Revi­si­on des Klä­gers ange­führ­ten Ent­schei­dun­gen ergibt sich nichts ande­res.

Dem Senats­ur­teil BGHZ 11, 181 lag der Fall zugrun­de, daß ein Trup­pen­an­ge­hö­ri­ger einen Offi­zier „aus Wut und Rache“ plötz­lich durch einen mit­tels einer Maschi­nen­pis­to­le abge­ge­be­nen Feu­er­stoß getö­tet hat­te. Hier hat der Senat einen inne­ren Zusam­men­hang zwi­schen Tat und Dienst ver­neint, obgleich die per­sön­li­chen Beweg­grün­de zur Tat durch Vor­komm­nis­se im Dienst ver­an­laßt wor­den sein soll­ten. Mit einer der­ar­ti­gen Kon­stel­la­ti­on, der eine spon­ta­ne, selbst in Kriegs­zei­ten kaum nach­voll­zieh­ba­re Über­re­ak­ti­on zugrun­de liegt, die straf­recht­lich mög­li­cher­wei­se als Mord zu ahn­den ist (vgl. auch RGZ 104, 286, 290), ist der vor­lie­gen­de Fall nicht ver­gleich­bar. Er zeich­net sich viel­mehr auf der Grund­la­ge des Klä­ger­vor­brin­gens dadurch aus, daß ein Vor­ge­setz­ter sei­ne her­vor­ge­ho­be­ne Amts­stel­lung in einer im Ein­zel­fall mehr oder weni­ger auf einen kon­kre­ten dienst­li­chen Anlaß bezo­ge­nen Art und Wei­se dazu miß­braucht, einen Unter­ge­be­nen sys­te­ma­tisch und fort­ge­setzt zu belei­di­gen, zu schi­ka­nie­ren und zu dis­kri­mi­nie­ren (Mob­bing). Die­se Ver­hal­tens­wei­se erfor­dert eine ein­heit­li­che Beur­tei­lung, die dann, wenn – wie hier – das Mob­bing im Rah­men bestehen­der Beam­ten­ver­hält­nis­se statt­fin­det, zur Anwen­dung von Amts­haf­tungs­recht führt.

4. Dies hat zur Fol­ge, daß vor­lie­gend allein das Land als Dienst­herr des Beklag­ten pas­siv­le­gi­ti­miert ist. Soweit die Revi­si­on des Klä­gers dar­auf hin­weist, daß neben Ansprü­chen aus Amts­haf­tung gegen die Anstel­lungs­kör­per­schaft auch eine per­sön­li­che Ersatz­pflicht des Amts­trä­gers aus ande­rem Rechts­grund in Fra­ge kom­men kann, so betrifft dies ins­be­son­de­re Ansprü­che gegen den Beam­ten nach § 7 StVG (etwa wenn der Beam­te mit sei­nem eige­nen Pkw eine Dienst­fahrt durch­führt, vgl. BGHZ 29, 38). Hin­ge­gen ver­bleibt es allein bei der Haf­tung aus § 839 BGB, Art. 34 Satz 1 GG, wenn der Beam­te in Aus­übung eines öffent­li­chen Amtes eine Hand­lung begeht, die bei Anwen­dung des all­ge­mei­nen Delikts­rechts den Tat­be­stand des § 823 Abs. 1 und Abs. 2 (i.V.m. §§ 185, 223 StGB) oder des § 826 BGB erfül­len wür­de (vgl. Senats­ur­tei­le BGHZ 69, 128, 138 ff; 78, 274, 279). Aus der von der Revi­si­on des Klä­gers ange­führ­ten Senats­ent­schei­dung BGHZ 147, 381 ergibt sich nichts ande­res.

5. Die­se Haf­tungs­fol­ge ist auch sach­ge­recht. Sie führt zu kla­ren und ein­deu­ti­gen Ergeb­nis­sen, die für den Geschä­dig­ten mehr Vor- als Nach­tei­le mit sich brin­gen. Dies gilt auch für die vor­lie­gen­de Fall­kon­stel­la­ti­on (Mob­bing durch Vor­ge­setz­te): Dem geschä­dig­ten Beam­ten steht ins­be­son­de­re ein leis­tungs­fä­hi­ger Schuld­ner gegen­über. Die Sub­si­dia­ri­täts­klau­sel des § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB greift im all­ge­mei­nen schon des­halb nicht ein, weil „fahr­läs­si­ges Mob­bing“ kaum denk­bar ist. Auch § 839 Abs. 3 BGB wird in gra­vie­ren­den Fäl­len, in denen – wovon vor­lie­gend nach dem Klä­ger­vor­trag aus­zu­ge­hen ist – die Mob­bing-Hand­lun­gen des Vor­ge­setz­ten gegen­über einer dienst­tu­en­den Beam­tin mit (zumin­dest) still­schwei­gen­der Bil­li­gung der ande­ren (männ­li­chen) Kol­le­gen erfolgt sind, kaum zu einem Anspruchs­ver­lust füh­ren. In einer der­ar­ti­gen Situa­ti­on muß das „Mob­bing-Opfer“ befürch­ten, daß durch Ein­le­gung einer Beschwer­de eine bal­di­ge Bes­se­rung sei­ner Situa­ti­on nicht zu errei­chen, viel­mehr im Gegen­teil eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung zu befürch­ten ist.

Eine unbil­li­ge Ent­las­tung des han­deln­den Beam­ten ist damit nicht ver­bun­den, da in ein­deu­ti­gen „Mob­bing-Fäl­len“, in denen ein Vor­ge­setz­ter sei­ne Amts­be­fug­nis­se vor­sätz­lich und schwer­wie­gend miß­braucht, der haf­ten­de Dienst­herr Regreß neh­men kann (§ 46 BRRG, Art. 85 BayBG).

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